Transit

Auf der Flucht vor den Faschisten hat Georg es bis Paris geschafft, ist aber auch dort nicht vor dem Griff seiner Häscher sicher. Bevor er nach Marseille weiterzieht, will er noch einen Brief beim Schriftsteller Weidel abliefern. In dessen Hotelzimmer findet er aber nur seine Leiche und eine Reihe Papiere. Er nimmt die Unterlagen an sich und entschlüpft gerade noch nach Marseille. Dort angekommen warten aber noch mehr Probleme auf ihn, denn versehentlich wird er für Weidel gehalten und läuft dessen Frau Marie über den Weg, die nichts vom Tod ihres Mannes ahnt.

 

Anna Seghers großer Exilroman „Transit“ dient als Vorlage für den gleichnamigen Film und Regisseur Christian Petzold („Barbara“) bleibt ihr inhaltlich relativ treu. Stilistisch bedient er sich jedoch eines außergewöhnlichen Kniffs und nutzt die Ausstattung aus dem Hier und Jetzt. Wir befinden uns also im Paris des Jahres 2018, werden aber Zeugen der Erlebnisse aus dem Jahr 1940 kurz bevor große Teile Frankreichs an Nazideutschland fielen.

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AB 12 JAHREN / 101 MINUTEN